Der Flugplatz

"Kranich in Not" oder die Historie des Greilinger Flugplatzes

Greiling (ham) - Die Geschichte des Greilinger Flugplatzes reicht bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. Erstmals taucht das Gelände zwischen Greiling und Bad Tölz 1922/23 in Flugkarten auf und zwar in denen der Lufthansa.

Die ersten Linienmaschinen der Kranich-Airline, die zwischen München-Oberwiesenfeld (heutiges Olympiagelände) und Innsbruck verkehrten, fanden hier einen Notlandeplatz vor.

 

Ab 1927 kam auch die Tölzer Bevölkerung auf den Geschmack. Die Stadtgeschichte verzeichnet die ersten Großflugtage.

 

Während der Zeit der SS-Junkerschule diente das Flugfeld als Kurier-Gelände, hatte jedoch keine größere Bedeutung.

Die bekam es erst mit dem Einmarsch der Amerikaner.

 

In den Jahren 1962/63 wurden dort sogar Starts und Landungen von Jets ausprobiert. Vor allem diente das Flugfeld aber als Hubschrauberstützpunkt. Vielen wird das Leuchtfeuer noch in Erinnerung sein, das seinen weiß-grünen Lichtkegel weithin sichtbar ausstrahlte. 

 

1980 wurde der Flugplatz dann zu Ehren des in Bad Tölz verstorbenen Kommandeurs Colonel A. J. "Bo" Baker benannt.

 

Hier ein Artikel des Münchner Merkur von 2016 nach Unterlagen aus dem Tölzer Stadtarchiv:

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Artikel Müchner Merkur 2016
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Seit dem Abzug der Special Forces im Juli 1991 befindet sich das Fluggelände im Eigentum des Bundes.

Gepachtet und genutzt wird es von der LSV Greiling.
 
Koordinaten: 47° 45' 57" N 011° 35' 48" E